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Brehm

Gedenkstätte

Renthendorf

Die Mitarbeiter der Brehm-Gedenkstätte

Träger der Brehm-Gedenkstätte ist der Zweckverband Brehm-Gedenkstätte, ein Zusammenschluss der Gemeinden Renthendorf, Ottendorf, Eineborn, Kleinebersdorf, Lippers- dorf-Erdmannsdorf und Tautendorf. In unserer Gedenkstätte werden Sie betreut durch:

Prof. (a. D.) Dr. Jochen Süss

Leitung, Ausstellung, Finanzen, Stiftung

forscht seit 1989 an Zecken und an von Zecken übertragenen Krankheiten und ist auf diesem Fachgebiet auch weiter wissenschaftlich tätig. 2012 übernahm er die Leitung der Brehm-Gedenkstätte.

Kim Janke

Sammlung, Forschung, Digitalisierung, Ausstellung

studierte Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig und war in verschiedenen Leipziger Museen in den Bereichen Nachlassbearbeitung, Dokumentation und Sammlungsmanagement tätig.

Thomas Peter

Kasse, Shop, Museumspädagogik und Exkursionen

ist als Gründungsmitglied des Förderkreises Brehm e.V. seit über 25 Jahren eng mit dem Museum verbunden. Seit 2017 arbeitet er nun als Mitarbeiter für unsere Einrichtung, empfängt und betreut Sie während der Führungen sowie auf unseren ornithologischen Exkursionen.

Katrin Hänze (wissenschaftliche Volontärin)

Digitalisierung, Bibliothek, Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellung, Museumspädagogik,

nach ihrem Biologiestudium an der FSU Jena und ihrem Masterabschluss in der Zoologie wechselte sie für ihr Volontariat nach Renthendorf.

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Die Mitarbeiter der Natura2000-Station "Auen, Moore, Feuchtgebiete"

Die Träger der Natura2000-Station "Auen, Moore, Feuchtgebiete" sind der  Naturschutzbund Thüringen, die Naturforschende Gesellschaft und der Verein Amphibien- und Reptilienschutz in Thüringen. Ab September 2017 sind in Renthendorf für Sie da: 

Felix Pokrant

Projektkoordination

studierte in NRW Biologie und Ökologie. In Renthendorf wird er den Amphibien- und Reptilienschutz in Thüringen koodinieren und sich um den Erhalt und die Renaturierung von wasserabhängigen Lebensräumen kümmern.

Dr. Alexander Borowski

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Was treibt uns an? Was macht uns aus? - Das Leitbild der Brehm-Gedenkstätte

Die Brehm-Gedenkstätte Renthendorf ist eine wissenschaftliche und kulturelle Einrichtung im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen, die das geistige und materielle Erbe der Naturforscher Christian Ludwig Brehm und Alfred Edmund Brehm und deren Familien am Ort ihres Lebens und Schaffens bewahrt, erforscht, bekanntmacht und ausstellt.

Träger der Brehm-Gedenkstätte ist der Zweckverband Brehm-Gedenkstätte, ein Zusammenschluss der Gemeinden Renthendorf, Ottendorf, Eineborn, Kleinebersdorf, Lippersdorf-Erdmannsdorf und Tautendorf. Der Saale-Holzland-Kreis fördert die Gedenkstätte als touristischen Anziehungspunkt. Mit Gründung der „Alfred Edmund und Christian Ludwig Brehm-Stiftung“ wird diese zum neuen Träger des Museums.

SAMMELN, BEWAHREN UND ERFORSCHEN

Im Fokus steht die Bewahrung des Brehm-Gebäudeensembles als einen authentischen wissenschaftshistorischen  Standort mit Wohnhäusern und Arbeitsstätten, Alltagsgegenständen und Mobiliar, der Hausbibliothek und Handschriften, mit Reisesouvenirs und Arbeitszeugnissen, wie etwa Vogelpräparaten und Publikationen. Die Bewahrung und Pflege der Grabstätten der Familie Brehm  ist eine weitere Aufgabe. Mit diesen historischen Gebäuden und den  Sammlungen, die im direkten Bezug zu den Naturforschern Brehm stehen, besitzt das Museum überregionale Bedeutung.

Die Brehm-Gedenkstätte sammelt auch weiterhin kulturhistorische Objekte, die der Brehm-Familie zugeschrieben werden können. Ferner werden zoologische Präparate und kulturhistorische Objekte ohne Brehm-Bezug mit dem Schwerpunkt Ornithologie gesammelt, sowie Bearbeitungen oder Neuauflagen der originalen Brehm-Schriften und Publikationen zu den Brehms. Darüber hinaus dokumentiert die Brehm-Gedenkstätte den Werdegang des Museums selbst.

Die Brehm-Gedenkstätte unterstützt die Forschung rund um das Leben der gesamten Familie Brehm und assoziierter Personen sowie die ornithologische Forschung durch Dritte. Die Zusammenarbeit mit anderen musealen und wissenschaftlichen Einrichtungen zur Realisierung gemeinsamer wissenschaftlicher Projekte wird angestrebt. Hier ist vor allem die Friedrich-Schiller-Universität Jena zu nennen.

AUSSTELLEN UND BEKANNT MACHEN

Die Gedenkstätte ist der Öffentlichkeit während geregelter Öffnungszeiten zugänglich und dient Besuchern als ein Ort, an dem Wissenschaftsgeschichte und speziell die Geschichte der Zoologie und zoologisch-populärwissenschaftlichen Schriftstellerei, repräsentiert durch die beiden Brehms und ihre Zeitgenossen, erlebt werden kann.

Durch die Ausstellung werden die Wurzeln des Naturschutzgedankens und bioethischen Handelns sowie der ornithologischen Forschung dem Besucher vor Augen geführt. Insbesondere der Wert, der in der biologischen Vielfalt liegt, wird den Besuchern hier begreiflich gemacht.

Die Brehm-Gedenkstätte thematisiert den kulturellen Wandel des Mensch-Tier-Verhältnisses in all seinen Facetten in der eigenen Ausstellung und nimmt dadurch an der öffentlichen Diskussion zu aktuellen Tier- und Naturschutzfragen teil. Das Museum informiert hierzu auf unterhaltsame Weise. Es berührt, bewegt und sensibilisiert den Besucher und soll so zur Veränderung seines Denkens und Verhaltens gegenüber Tieren beitragen.

Das zur Gedenkstätte gehörige Pfarrhaus wird dem Besucher als ein bedeutsamer Ort der Wissenschaft und der Seelsorge im 19. Jh. präsentiert.

Sonderausstellungen bieten den Besuchern die Möglichkeit, besondere Aspekte aus dem Leben der Brehms vertieft zu erfahren. Brehm-ferne Inhalte, die Naturkunde und Kulturgeschichte in sich vereinen, erweitern dieses Angebot.

BILDEN

Zur Zielgruppe des Museums zählen Besucher jeden Alters, jeder Nationalität, jeden Bildungsgrades und jeder sozialen Schicht. Die Ausstellungen werden für Laien konzipiert und sollen für Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Senioren und Familien, für Einheimische wie Touristen gleichermaßen ansprechend sein. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei jedoch auf der Vermittlung der im Museum dargestellten Inhalte an Schüler und Studenten.

Interessierten werden ausreichend Möglichkeiten geboten, sich intensiver mit den dargestellten Themen zu befassen. Veranstaltungen, Vorträge und Seminare tragen dazu bei, dass Fachpublikum angesprochen wird.

Die Brehm-Gedenkstätte sieht es als ihre Aufgabe an, durch direkte Naturerfahrung, durch Vorträge und Veranstaltungen, sowie durch direkten Kontakt zu wissenschaftlicher und dem Naturschutz dienender Arbeit, zur naturkundlichen Bildung der Bevölkerung beizutragen. Ganz im Sinne Alfred Brehms wird zoologisches Wissen verbreitet, die Zoologie als Wissenschaft popularisiert und über die Evolutionslehre aufgeklärt.

Abgesehen vom Bildungsanspruch soll die Brehm-Gedenkstätte ein identitätsstiftender Ort und sozialer Treffpunkt für die Bewohner Renthendorfs und für die Bewohner der umliegenden Gemeinden sein. Als Anlaufstelle für nationale und internationale Touristen soll das Museum nicht nur Renthendorf, sondern die gesamte Region beleben und regionale Erzeuger und Unternehmen fördern.

VERNETZEN

Trotz unterschiedlicher Trägerschaft wird eine enge Assoziation von Museum, der Natura2000-Station und dem Brehm-Schullandheim angestrebt. Eine enge Zusammenarbeit der Mitarbeiter, ein gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit, ein gemeinsames pädagogisches Angebot und die Vertretung gemeinsamer Positionen sind ausdrücklich erwünscht. Die Umbenennung des gesamten Standortes, der diese drei Grundpfeiler in sich vereint, wird für die Zukunft angestrebt. Diese Umbenennung soll die öffentliche Wahrnehmung der Gedenkstätte als zeitgemäßes und modernes Museum verbessern. Durch eine entsprechende corporate identity, den Internetauftritt und den Auftritt in den sozialen Medien soll ein junges Publikum angesprochen werden. Das Museum und seine Mitarbeiter unterstützen aktiv die Arbeit im Schullandheim in Form der Ergänzung des museumspädagogischen Angebots und seiner Vermarktung.

Unverzichtbarer Partner bei der Umsetzung der genannten Ziele ist der Förderkreis Brehm e.V. Das Museum ist bestrebt, die bestehende vertrauensvolle Zusammenarbeit zu intensivieren und die Arbeit des Förderkreises eng an die Ziele des Museums zu binden.

Bestehende gute Kontakte zu den Thüringer Naturmuseen und ihren Vertretern sollen erhalten und gepflegt werden. Dafür ist die Teilnahme an den Treffen der Arbeitsgruppe zum Zwecke des Erfahrungsaustausches und der gegenseitigen Unterstützung unerlässlich.

PFLEGEN GUTER MUSEUMSPRAXIS

Die Brehm-Gedenkstätte ist Mitglied im „Museumsverband Thüringen e.V.“ und beteiligt sich an den Tagungen des „Deutschen Museumsbund e.V.“, um eine immerwährende Aktualität der eigenen Museumsarbeit zu gewährleisten. Diese orientiert sich an den von der ICOM festgelegten Standards.

Die Mitarbeiter sind sich der gesellschaftlichen Verantwortung für die Ihnen anvertrauten Aufgaben bewusst. Sie achten auf gute Kommunikation und respektvollen Umgang miteinander und gegenüber Besuchern. Alle Mitarbeiter treten unabhängig von ihren persönlichen Einstellungen im Rahmen der musealen Tätigkeit für den Tier- und Naturschutz, für Nachhaltigkeit und die Förderung regionaler Produkte ein. Die im Museumsshop und -café veräußerten Produkte sollen, wo dies möglich ist, diese zentralen Werte vermitteln.

Die Mitarbeiter des Museums stellen sich gern den Fragen und Wünschen der Besucher und nehmen Anregungen und konstruktive Kritik in die konzeptionelle Arbeit auf.

Die Museumswebsite und der Auftritt in den sozialen Medien sind wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Sie sind deshalb als integraler Bestandteil des Museumskonzeptes zu sehen und stets auf dem neuesten Stand zu halten.

 

Der Vorstand und das Kuratorium der „Alfred Edmund und Christian Ludwig Brehm-Stiftung“ sind dafür verantwortlich, in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Museums das Leitbild und Konzept des Museums stetig weiterzuentwickeln und in einem Rhythmus von 4 Jahren (jeweils nach der Wahl der Kuratoriumsmitglieder der Stiftung) auf Aktualität zu überprüfen.