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Die jungen Naturforscher

Seit Oktober 2018 kommen die „Jungen Naturforscher“ am Dienstagnachmittag für eineinhalb Stunden in der Brehm-Gedenkstätte zusammen. Im Sommer finden die Treffen wöchentlich auf der Wiese des Förderkreis Brehm e.V. Und der angrenzenden Scheune statt, im Winter hingegen nur alle 2 Wochen. Angemeldet sind derzeit 10 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. Sie entdecken und erforschen begeistert die Natur.

Dabei stehen je nach Jahreszeit und Wetter verschiedene Themen auf dem Programm, zum Beispiel:.

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Die Blindschleiche: Sie sieht zwar aus wie eine Schlange ist als Schleiche aber näher mit den Eidechsen verwandt, Das erkannt man zum Beispiel an ihren kleinen Schuppen auf der Bauchseite.

Die Feldlerche: Aus Erde und kleinen Steinen kann man selbst Farbe machen. Mit den entstandenen Erdfarben haben wir die Feldlerche gemalt. Wegen ihrer braunen Federn ist sie am Boden optimal getarnt.

Die Leipziger Lerche: Im 18. Jahrhundet wurden in Leipzig viele Feldlerchen geschossen und als Braten gegessen. Um die Vögel zu schützen wurde ihre Jagd verboten. Die Leipziger mussten auf ihren geliebten Lerchen-Braten verzichten, doch damit es Ihnen nicht allzu schwerfiel erfanden die Konditoren  ein Gebäck  namens Leipziger Lerche. Das Plätzchen haben wir auf große Pappe gemalt und es wurde in der Ausstellung "Lerchenfenster" gezeigt.

Kleine Krabeltiere: In unserem Garten gibt es im Boden und auf der Wiese einige kleine Tiere zu entdecken. In Becherlupen lassen sie sich besonders gut beobachten!

Gefördert wird die Gruppe durch den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des  ländlichen Raums (ELER).

Die sogenannten "1000-jährigen" Ahorn-Bäume, die die Brehms noch kannten, wurden über die Jahre allmählich zerstört, (insbesondere durch Blitzeinschläge und hohes Alter). Um diesen historisch bedeutsamen Standort vor dem Verschwinden zu bewahren wurden im April 1974 neben den damals nur noch als Baumstümpfe vorhandenen Ahörnern zwei neue Ahornbäume gepflanzt.