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Internationaler Museumstag  19.05.2019

Am diesjährigen Internationalen Museumstag konnten in Renthendorf alte Bräuche und traditionelles Handwerk entdeckt und bewundert werden.

Über den Tag verteilt fanden Führungen durch das generalsanierte Brehm-Haus statt und Formstechermeister Hans-Joachim Frindte veranschaulichte Vorort die Entstehungsgeschichte der rekonstruierten Tapeten. Er zeigte sein seltenes Kunstandwerk und die Besucher zeigten sich höchst fasziniert von diesem Einblick in die Tätigkeit eines Formstechers.

Elke Woker war unermüdlich, den Besuchern das Leben der Honigbiene und das Zusammenspiel der Beteiligten im Bienenstaat zu erklären. Die eine oder andere Honig-Verkostung wurde von den Besuchen dankbar angenommen,

Außerdem hatte das Brehm-Haus an diesem Sonntag auch tierischen Besuch! Steppenadler, Turmfalke und ein sehr verschmuster Uhu sorgten für Staunen, nicht nur bei den kleinen Besuchern!

Bei strahlendem Sonnenschein kamen an die 130 Besucher und genossen das sommerliche Ambiente bei Kaffee und Kuchen oder einer Bratwurst und nahmen die Gelegenheit wahr, beim Obst- und Senfverkauf zu zuschlagen!

 

Ein abwechslungsreicher Museumstag machte sowohl den zahlreichen Besuchern als auch den Mitarbeitern des Museums große Freude.

Besuch von Ministerpräsident Bodo Ramelow      18. Oktober 2018

Am 18. Oktober 2018 durften wir Ministerpräsident Bodo Ramelow bei uns in Renthendorf begrüßen. Für eineinhalb Stunden ließ sich der Ministerpräsident durch die Brehm-Gedenkstätte führen und informierte sich über ihre Zukunftspläne und den Stand der Generalsanierung und die weiteren Restaurierungsarbeiten. Er lobte das Engagement der Menschen aus der Region für dieses Projekt, ohne welches es die Gedenkstätte gar nicht mehr geben würde. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich die umliegenden Gemeinden zusammentun, um gemeinsam für den Erhalt eines Teils des nationalen Kulturerbes, wie der Brehm-Gedenkstätte, zu kämpfen. Seit 2012 ist der Träger der wissenschaftlich-kulturellen Einrichtung der Zweckverband Brehm-Gedenkstätte, welcher ein Zusammenschluss der Gemeinden Renthendorf, Ottendorf, Eineborn, Kleinebersdorf, Lippersdorf-Erdmannsdorf und Tautendorf ist, eine sehr seltene Form bürgerschaftlichen Engagements !  Der MP betonte,  die Brehm-Gedenkstätte sei ein Ort von nicht nur regionaler, sondern nationaler Bedeutung und solle künftig ein  Anziehungspunkt für Touristen werden.

Besonders wichtig waren bei einem sehr konstruktiven Arbeitsgespräch in großer Runde (u. a. Landrat, die Bürgermeister des Zweckverbandes, Gedenkstättenleiter, MdL, GF MVT,  momentan im Museum tätige Handwerker) zwei Dinge:

Wie gestaltet sich die weitere Entwicklung des gesamten Brehm-Ensembles ?

1., der weitere Weg der Gedenkstätte zum modernen Brehm-Museum, z. B.  Wiedererrichtung historisch und bauarchäologisch gesicherter bauzeitlicher Nebengebäude, die für die zukünftige Entwicklung des Museums unabdingbar sind (Depot, Bibliothek, Gastronomie, Büro, Ticket-Shop etc.).

2. die wichtigen positiven Interaktionen zwischen dem Museum und der Gemeinde Renthendorf sind weiter für die Stärkung der Kommune und des Museums zu nutzen und auszubauen.

Dem Leiter des Museums war es ein Bedürfnis, mehrfach die große Hilfe, die das Museum von der Landesregierung erfahren hat, zu würdigen und natürlich auch die Wünsche für eine weitere gute Entwicklung zu thematisieren.

Ebenso wurde das inzwischen große und starke Netzwerk der vielen Unterstützer gewürdigt (u. v. a. Hermann Reemtsma-Stiftung, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen/Thüringen, Staatsministerin für Kultur und Medien bei der Bundeskanzlerin, Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung).

Ein allseits sehr positiv bewerteter Besuch des MP endete so pünktlich, wie er begonnen hatte.

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