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Brehm

Memorial Center

Renthendorf

Brehm Hiking Trail

„Da fliegt eine Feder. Von welchem Vogel ist sie, Alfred? Hörst Du es dort pfeifen und singen? Wer ist der Tonkünstler, wie heißt er und wie sieht er aus? Wie machen wir’s, um ihn aufzusuchen? Hier ist ein Nest. Welcher Vogel kann es nur gebaut haben? Wie erkennt man überhaupt den Vogel nicht nur an den Federn […] ? An seinem Neste? Seinen Eiern? Seinem Schlage oder Rufe? Wie spricht dieser oder jener Vogel in Liebe, Zorn, Gefahr oder Furcht?“ – So lernte der junge Brehm vom alten dessen Lieblinge in der Natur kennen und diese Kunde zu einer ganz neuen Wissenschaft ausbilden. […] Häufig unternahmen Vater und Sohn größere Fußtouren von denen sie erst spät über waldige Berge und durch tiefe Thäler zurückkehrten.“ (Heinrich Beta „Der Sohn des  ‚alten Brehm‘. In: Die Gartenlaube Heft 2. S. 20 1869.)

Wandeln Sie auf den Spuren von Christian Ludwig Brehm und seinem Sohn Alfred Edmund Brehm! Direkt am Museum beginnt ein Rundwanderweg, der Sie zu jenem Ort führt, an dem Christian Ludwig Brehm seine Vogelbeobachtungen machte und an dem er seinen Sohn Alfred in die Vogelkunde einführte: zwei Ahorn-Bäume auf dem Baderberg, die den Brehms als Vogelwarte dienten. Der Weg führt Sie von der Brehm-Gedenkstätte aus an Viehweiden vorbei, durch Wälder und zu einem kleinen Teich. Unterwegs bietet der Weg herrliche Ausblicke in die Landschaft um Renthendorf. Auf dem Baderberg lädt eine Schutzhütte direkt bei den „Ahörnern“ zur Rast ein. Zahlreiche Lehrtafeln wurden entlang des Weges aufgestellt, die es Ihnen und Ihren Kindern ermöglichen, die lokale Flora und Fauna aber auch die Werke der Brehms kennen zu lernen. Folgen sie dem „gelben B“ und sie gelangen sicher wieder zum Museum zurück! Die Rundwanderung ist 2,13km lang und ist in etwa 45min zu bewältigen. Auch für untrainierte Wanderer ist der Weg leicht zu erlaufen (max. Steigung 27%; Höhendifferenz ca. 80m). Hier finden Sie die Route:

Die sogenannten "1000-jährigen" Ahorn-Bäume, die die Brehms noch kannten, wurden über die Jahre allmählich zerstört, (insbesondere durch Blitzeinschläge und hohes Alter). Um diesen historisch bedeutsamen Standort vor dem Verschwinden zu bewahren wurden im April 1974 neben den damals nur noch als Baumstümpfe vorhandenen Ahörnern zwei neue Ahornbäume gepflanzt.